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Bund Deutscher Zupfmusiker · Landesverband Bayern e.V.

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Herzlich willkommen beim Zupfboten-online!

Der BDZ Landesverband Bayern bietet mit dieser Website ein Portal, um musikalisch Interessantes aus ganz Bayern und darüber hinaus zu veröffentlichen, sich als Mitglied oder Musikbegeisterter über aktuelles Geschehen zu informieren und auch Highlights der eigenen Orchester und Mitspieler zu präsentieren.

Inhaltlich werden vor allem Vorankündigungen, Programme und Berichte über Veranstaltungen des Verbandes, sowie der Newsletter des Bayerischen Musikrates zu lesen sein. Aber auch die einzelnen Laienorchester sollen hier die Möglichkeit nutzen, um Konzerte, Konzertreisen, Jubiläen, Wettbewerbserfolge oder Ehrungen kundzutun. Damit steht der Wunsch und der Anspruch im Vordergrund, auch für die Öffentlichkeit ein interessantes Medium in Sachen Zupfmusik in Bayern zu sein.

Nachrichten | Veröffentlichungen | Archiv

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Motivationsflash für das Jubiläumsjahr

[22.01.2012]  Am ersten Adventswochenende startete das Zupf Ensemble Lohr in sein langersehntes Probenwochenende in der Musikakademie Hammelburg. Trotz vieler Terminüberschneidungen mit Ballettauftritt, diversen Geburtstagen oder sonstigen familiären Ereignissen kam eine spielfähige, schaffenslustige Mannschaft zusammen. Allen voran unsere Petra Breitenbach, die unermüdlich, leidenschaftlich und mitreißend als Chefin vor uns steht. So gestalteten sich die drei Tage zusammen mit unseren Gastdozenten Monika Appel (Mandolinen) und Andreas Kantenwein (Gitarre und Ensemble) als intensiv, sehr erheiternd und richtig motivierend!!!

Classical Gas erwachte z.B. trotz anfänglicher rhythmischer Unstimmigkeiten voll zum Leben. Ganz konträr dazu im Stil der alte Schlager von Valentin Roeser, aber auch hier kam Schwung und neue Interpretation mit Elan und Eifer zur gelungenen Umsetzung. In den Stimmproben passierten musikalisch, technisch aber auch interdisziplinär (quasi stimmübergreifend) lauter kleine Dinge, die dann im Ensemblespiel ein sehr beeindruckendes Gesamtergebnis ermöglichten.

Um die heißgeglühten Finger und Gemüter zu kühlen, gabs zum Ausklang auch was Prickelndes zu trinken. Wobei dem ein oder anderen eher nach Wärme und Whirlpool zu Mute war, und so packten manche ihre Handtücher, um in Bad Kissingen in der Kissalis Therme zu wellnessen. Gut erholt und eingespielt konnten wir dann am Sonntag mit Florian Salzmann schon fast konzertreif das Konzert von Hasse für Solomandoline und Zupforchester proben. Macht schon echt Laune und Lust auf mehr mit diesen Zupfern!!!

Zupf Ensemble Lohr

Das Wochenende war ein richtiger Motivationsflash, der als Auftakt zu unserem 30-jährigen Jubiläum mehr als gelungen ist. Jetzt fiebern wir schon auf das große Event unseres besonderen Konzerts im Mai hin, mit diversen Ideen, unterstützt von einigen Ehemaligen :-) und mit legendären Schmankerln (musikalisch wie kulinarisch) gespickt.

Wer mit uns feiern und Lohrer Zupfgeschichte genießen möchte, ist jetzt schon herzlich eingeladen, am 05.05.2012 um 20 Uhr in die Aula der Realschule Lohr zu kommen. Wir sind da und freuen uns!!!

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Empfehlenswert: »Mein Verein« von Haufe jetzt in erweiterter Neuauflage

[07.01.2012 • Newsletter Referat Laienmusik]  »Mein Verein« ist ein verlässlicher und kompakter Leitfaden für interessierte Vereinsverantwortliche, mit dem sie sich schnell und präzise über die wichtigsten Fragen rund um den Verein informieren können. Darüber hinaus liefert »Mein Verein« mit der beiliegenden CD zahlreiche rechtssichere Verträge, Mustersatzungen, Spendenvordrucke, Musterbriefe u.v.m. gleich mit.

Von der Vereinsgründung über die Ausstellung von Spendenquittungen bis hin zur Satzungsänderung oder gar bezahlten Mitarbeitern (Minijobbern) im Verein reicht das Aufgabenspektrum von Vereinsverantwortlichen.

Dieser Vereins-Berater ist ein absolut lohnenswertes Nachschlagewerk, weil es – zwar immer noch stark durch den Sport geprägt – auch auf den Musik- und Kulturbereich eingeht. Bedauerlich ist allerdings, dass auf der beigefügten CD fünf Mustersatzungen enthalten sind, aber keine, die für Musikvereine verwendbar wäre. »Ich kann jedem engagierten Vereinsvorstand dieses Werk aus der Feder von Prof. Geckle nur wärmstens ans Herz legen«, so Andreas Horber, Leiter des Referates Laienmusik im Bayerischen Musikrat.

Erhältlich ist »Mein Verein« im Haufe-Shop zum Preis von € 16,80.

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Weihnachtsbrief des Präsidenten

[17.12.2011]  Liebe Zupfmusikerinnen und Zupfmusiker in Bayern,

zum Jahresabschluss möchte ich Sie über einige Ereignisse des abgelaufenen Jahres informieren und auf noch Kommendes hinweisen.

Bezüglich der Betreuung unseres Newsletter bzw. der Homepage hat es einen Wechsel ab dem November 2011 gegeben: Claudia Mangels, die seit vielen Jahren den Newsletter bestens betreut und Artikel für die Homepage redaktionell bearbeitet hat, war durch ihre begrenzte Zeit gezwungen, den Posten abzugeben. In Karin Heilgenthal haben wir eine Nachfolgerin gefunden, die mit der Zupfmusik auch schon lange verbunden ist und diese Aufgabe gerne übernommen hat. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Claudia Mangels für die hervorragende Arbeit über viele lange Jahre hinweg.

Im Wettbewerb der Mitgliederwerbung gibt es ein Ergebnis: Mit einem Plus von 16 neuen Mitgliedern können sich »die Vivaldis« aus Karlsfeld über Noten als Dankeschön freuen. Wir werden diesen Wettbewerb auch im nächsten Jahr durchführen und hoffen auf viele neue Mitspieler in den Heimatorchestern.

Bei der Mitgliederversammlung auf Bundesebene am 3. und 4. September 2011 in Kassel konnte aufgrund der fehlenden Übersicht über den Stand der nichtgemeldeten bzw. nichtzahlenden Mitglieder kein neuer Bundesvorstand gewählt werden. Der nächste Versuch wird am 5. Februar 2012 in Fulda stattfinden. Die einzige Form der Einladung dazu finden Sie in unserer Fachzeitschrift concertino 4/2011 auf Seite 221.

Bei der Musikbeiratssitzung des Staatsministeriums am 23. September 2011 in München wurde darüber informiert, dass der Gesamtzuschuss 2011 für den BDZ um ca. 10.000 € reduziert wird und dass die finanzielle Situation ab 2013 insgesamt voraussichtlich schlechter wird. Ich habe in diesem Zusammenhang wiederholt dem Ministerium gegenüber meine Bedenken angemeldet, dass so die Qualität unserer Fort- und Weiterbildung gefährdet ist. Die einzige Möglichkeit dagegen ist momentan die weitere Erhöhung unserer Mitgliederzahl.

Das Orchestertreffen des Bayerischen Landesjugendzupforchesters BLJZO mit dem Jugendzupforchester Hessen im November war sehr erfolgreich und eine rundum gelungene Veranstaltung mit einem beeindruckenden gemeinsamen Abschlusskonzert in Sulzbach am Main. Bei dieser überregionalen Zusammenarbeit haben sich in harmonischer und freundlicher Atmosphäre neue Kontakte und Impulse ergeben. Gerne wird das BLJZO 2012 oder 2013 das JZOH nach Bayern einladen, um die erfolgreiche Kooperation fortzusetzen.

Beim Bayerischen Orchesterwettbewerb vom 18. bis zum 20. November 2011, erstmals in den Studios des Bayerischen Rundfunks in München, hat das Ensemble Roggenstein unter der Leitung von Oliver Kälberer mit hervorragenden 24,0 Punkten die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb im Mai in Hildesheim erreicht. Als ein weiteres tolles Ergebnis erspielte das Jugendzupforchester Vivaldi Tigers aus Karlsfeld unter der Leitung von Monika Fuchs-Warmhold mit 21,7 Punkten die Option und damit die inzwischen vom Projektbeirat in Berlin beschlossene Weiterleitung in der Kategorie Zupforchester. Im Bereich Gitarrenensembles hat El Polifemo aus Augsburg, geleitet von Johannes Stickroth, die Weiterleitung mit 23,3 Punkten erreicht. Allen drei Ensembles gratuliere ich ganz, ganz herzlich zu ihren Erfolgen und wünsche ihnen ähnlich herausragende Ergebnisse in Hildesheim!

Im Bereich Seniorenarbeit/Musikgeragogik möchten wir mehr Kurse durchführen als bisher, deshalb werden wir u.a. im Herbst unter der Leitung von Petra Breitenbach einen Kurs 50+ (Ausnahmen möglich) in der Bayerischen Musikakademie in Hammelburg anbieten, voraussichtlich unter dem Titel »Entfalten statt liften« oder »Oldies AND Goldies« – gemütlich entspannt. In diesem Kurs können völlig stressfrei und ohne Leistungsdruck in kleinen Ensembles/Liedbegleitungsgruppen neue unterhaltsame Werke kennengelernt bzw. alte Volkslieder/Schlager gesungen werden, die zu Hause dann hoffentlich weiterklingen. Um besser planen zu können, melden sich Interessierte bitte unverbindlich bis 29. Februar 2012 bei der Musikleiterin Petra Breitenbach. Ausschreibungen zum Kurs erscheinen dann in der zweiten Jahreshälfte 2012. Im Parallelkurs können jugendliche Ensembles, die sich zum Wettbewerb »Jugend musiziert« anmelden, intensiv und ausführlich mit einem Dozenten an ihren Stücken und ihrem Zusammenspiel feilen.

Das Bayerische Landeszupforchester BLZO wird im Juni 2012 eine einwöchige Konzertreise nach Italien unternehmen. In diesem Zusammenhang weise ich auf die Förderung der internationalen Begegnungen (Konzertreisen) hin, für die die Anträge bis 31. März jeden Jahres beim Bayerischen Musikrat zu stellen sind.

Nun noch eine Bitte: Wenn die Mitgliedsorchester spätestens bis Ende Januar die Mitgliedermeldung an die Bundesgeschäftsstelle senden, schicken Sie doch gleich auch eine Kopie an unsere Geschäftsstelle, denn die Meldungen vom Bund erreichen uns oft zu spät im Jahr.

Zum Ende des Jahres 2011 danke ich Ihnen ganz herzlich für Ihr Engagement für die Zupfmusik in Bayern. Mit Ihrem Willen zur Weiterbildung an Ihrem Instrument und in der Theorie, sowie Ihrem Einsatz im Bereich musikalischer Darbietungen, gelang auch im ablaufenden Jahr die positive Weiterentwicklung der Zupfmusik in Bayern und darüber hinaus.

Für den Dezember und den Jahreswechsel wünsche ich Ihnen allen, im Namen des gesamten Vorstands, zwischen der alljährlichen Adventshektik auch einige besinnliche Stunden, ein schönes Weihnachtsfest, möglichst im Kreise Ihrer Familie, und einen sicheren »Rutsch« in ein gutes, erfolgreiches und hoffentlich friedliches neues Jahr 2012.

Ihr Joachim Kaiser
Landesverbandspräsident

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Starke Musiker gehen 2012 zum 8. Deutschen Orchesterwettbewerb nach Hildesheim

[20.11.2011 • Bayerischer Musikrat – Pressemeldung]  Durchweg sehr hohe Leistungen boten die Teilnehmer am 8. Bayerischen Orchesterwettbewerb vom 18.–20. November im Funkhaus in München. Ein wahrer Musikgenuss für die Wettbewerbsbesucher. Für die Juroren oft eine Gratwanderung. Denn bei fast gleich starken Ensembles galt es abzuwägen zwischen Jugend und Senioren, technischem Können und musikalischem Ausdruck. Wer weitergekommen ist, hat beim 8. Deutschen Orchesterwettbewerb im Mai 2012 in Hildesheim beste Chancen. BMR-Präsident Dr. Thomas Goppel betonte bei der Preisverleihung: »Aber auch jene ohne Weiterleitung dürfen sich als Gewinner fühlen. Dabei sein setzt enorme Vorbereitung voraus. Anderen zuhören, unterstreicht die Fähigkeit, sich selbst in Frage zu stellen und sich auf Neues einzulassen. Das kann nicht jeder Musiker. Davor habe ich größten Respekt!«

Großes Lob sprach Thomas Goppel auch dem Organisations-Team mit Andreas Horber (Bayerischer Musikrat – Referat Laienmusik) aus. Goppel: »Wenn alles reibungslos läuft wie hier geschehen, dann sind wir sicher, dass wir auch hier unsere Besten platziert haben.«

Von den insgesamt 31 Ensembles, die zum Wettbewerb antraten, erhalten folgende 11 Ensembles die Weiterleitung zum 8. Deutschen Orchesterwettbewerb vom 12. bis 20. Mai 2012 in Hildesheim:

  • Sinfonieorchester Ostallgäu (Kategorie A1)
  • ODEON-Jugendsinfonieorchester München (Kategorie A2)
  • Jugendkammerorchester VIOLINISSIMO (Kategorie A3)
  • Puchheimer Jugendkammerorchester (Kategorie A4)
  • Stadtkapelle Memmingen (Kategorie B1)
  • Jugendblasorchester der Stadtkapelle Wertingen (Kategorie B2)
  • Brass Band A7 und Brass Band München (Kategorie B3)
  • Ensemble Roggenstein (Kategorie C1)
  • El Polifemo (Kategorie C3)
  • Jugendakkordeonorchester der Musikschule der Hofer Symphoniker (Kategorie D2)

Eine Optionen zur Teilnahme erhielten: Brass Band München (Kategorie B3), Posaunenchor der Reformations-Gedächtnis-Kirche (Kategorie B3), Vivaldi Tigers Karlsfeld (Kategorie C1).

Die Ergebnisse zum Download

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Siegfried-Behrend-Zupforchesterwettbewerb in Zeil am Main

Sieg für das Mülheimer Zupforchester

[16.11.2011 • Anna Ulrike Kurtz]  Eineinhalb Jahre lang hatten viele dem »Siegfried-Behrend-Zupforchesterwettbewerb« entgegen gefiebert – jetzt ist er Geschichte: Der 1. Preis ging an das Mülheimer Zupforchester unter der Leitung von Dominik Hackner. Den 2. Preis gewann das Mandoline-Ensemble The Strings, Stein, Niederlande (Ltg. Annemie Hermans), den 3. Preis nahm das Mandolinenorchester Edelweiß Dudenhofen (Ltg. Birgit Pezza) mit nach Hause. Sonderpreise gingen an das Orchester Il Plettro aus Gardone Val Trompia, Italien (Ltg. Alberto Bugatti) für die beste Interpretation des Werkes Polyeder von Herbert Baumann und noch einmal an das Dudenhöfener Orchester für die beste Interpretation der Suite macabre von Elke Tober-Vogt.

Ausrichter des Wettbewerbs war Musikforum Schweinfurt e.V., örtlicher Gastgeber das Zeiler Zupforchester. Musikforums-Vorsitzender und Organisator Gerhard Vogt konnte zur Preisverleihung neben Bürgermeister Thomas Stadelmann zahlreiche Ehrengäste begrüßen, so den Executive President der EGMA Rüdiger Grambow, das Präsidiumsmitglied des Bayerischen Musikrates Ernst Oestreicher, die BDZ-Landesverbandspräsidenten Gisela Schmidt (Hessen) und Dr. Steffen Wolf (Sachsen) sowie einige Delegationen aus weiteren Landesverbänden.

Viel Freude an den guten Leistungen hatten auch die Juroren. Elke Tober-Vogt stand der Jury vor und moderierte den Wettbewerb. Weiter dabei: Benny Ludemann als »Grandseigneur« der europäischen Zupfmusik, Paul Esslinger, Komponist, Maler, Textdichter und Arrangeur aus Berlin und der gebürtige Russe Valerij Kisseljow, Musiker, Dirigent und wie Paul Esslinger ein ehemaliger Preisträger eines Musikforum-Wettbewerbs.

Der Wettbewerb fand unter besten Bedingungen statt, hatte man doch von der Stadt Zeil sowohl einen großen Konzertsaal wie auch direkt damit verbundene Einspielräume zur Verfügung gestellt bekommen. Das Zeiler Zupforchester sorgte für die Verpflegung – vor allem die riesige Kuchenbar und die Sekttheke fanden regen Zuspruch. Schönstes Wetter ermöglichte quasi ein riesiges Zupfer-Familienfest im Hof der Anlage – die Stimmung war einfach prächtig.

2014 findet der nächste Siegfried-Behrend-Zupforchesterwettbewerb in Zeil statt – einige Orchester haben bereits angekündigt wiederzukommen.

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Liebe Zupfer, Zupferinnen und Freunde des BDZ Bayern!

[01.11.2011 • Karin Heilgenthal]  Ab dem 1.11. wird unter dem Zupfboten-online ein neuer Name stehen: Karin Heilgenthal. Ich darf Claudia Mangels nach ihrem langjährigen Engagement ins Ehrenamt folgen. Beim Lohrer Zupfensemble spiele ich schon seit zwei Jahrzehnten Mandoline und kenne den Verband von Kindesbeinen an. Kurse, Jugend musiziert und BLJZO waren heißgeliebte Ferienbeschäftigungen, so dass eben außerhalb des Orchesterspiels die Musik auch ja nicht zu kurz kam. Durch die Berufsausbildung zur Ergotherapeutin und meine Arbeitsstellen konnte ich dann auch in Bayreuth und München Orchester des BDZ kennenlernen und durfte andere Musik und Leute musikalisch erleben.

Aktuell freue ich mich nun jedesmal auf die Freitagsproben, da das neben meinem Alltag mit zwei Kindern eine perfekte Möglichkeit ist, mal wieder was für Herz und Seele zu tun.

Ich freue mich auf die neue Aufgabe und wünsche mir viele spannende Artikel, Infos, Kontakte und gerne auch Resonanz, wenn es neue Ideen und Veränderungsvorschläge zum Zupfboten-online gibt.

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Zeitgemäße Antwort auf die Entwicklung im Musikleben

Wolfgang Heubisch und Thomas Goppel stellen den 3. Musikplan vor

[24.09.2011 • Bayerischer Musikrat]  Vielfalt bestimmt die Musiklandschaft im Flächenstaat Bayern. Damit dies auch in Zukunft dezentral und regionaltypisch ausgebaut werden kann, wurde der 3. Bayerische Musikplan erstellt. Gestern präsentierten Kunstminister Dr. Wolfgang Heubisch und Dr. Thomas Goppel, Präsident des Bayerischen Musikrats, das druckfrische Werk der Öffentlichkeit.

»Der 3. Bayerische Musikplan macht konkrete Vorschläge für die Entwicklung des Musiklebens in Bayern«, unterstrich Heubisch. »Die neuen Herausforderungen beispielsweise durch die Ganztagsschule, den steigenden Altersdurchschnitt in der Bevölkerung, die hohe Zahl von Mitbürgern mit Migrationshintergrund sowie die Veränderungen im Bildungs- und Freizeitverhalten der Bürgerinnen und Bürger werden dabei erstmals berücksichtigt.«

Das spiegelt sich in neuen Stichworten wie etwa »Freie Musikensembles«, »Weltmusik«, »Musik und Migration« oder »Musik und Umwelt« wider. Thomas Goppel: »Ein besonderer Schwerpunkt gilt der musikalischen Bildung, die schon in Kindertageseinrichtungen und sonstigen vorschulischen Angeboten einsetzen muss.«

Mit dem 1. Bayerischen Musikplan legte die Bayerische Staatsregierung 1978 erstmals ein zusammenhängendes Entwicklungsprogramm für Musikerziehung, Musikausbildung und Musikpflege in Bayern vor. Der 2. Bayerische Musikplan wurde auf der Grundlage eines Vorschlags des Bayerischen Musikrats und zahlreicher Anregungen von Institutionen, Verbänden und Einzelpersonen im Jahr 1989 neu erarbeitet. Der 3. Bayerische Musikplan ist eine Fortschreibung des 2. Bayerischen Musikplans. Er wurde im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung vom Bayerischen Musikrat und einer Expertenkommission mit Vertretern der verschiedenen Musikinstitutionen und Musikbereiche in Bayern erstellt.

Download Bayerischer Musikplan

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Vorschau:

Zwischen Klassik, Jazz und Weltmusik – Walter Abt & Munich Guitars in München

[21.09.2011]  Was sich alles an vielsaitigen Klängen abspielen kann, zeigt das Gitarrenensemble MUNICH GUITARS des Münchner Gitarristen und Komponisten Walter Abt in einem Konzert am 30. Oktober in der Black Box des Gasteig in München.

Vorgestellt werden ganz unterschiedliche Stilrichtungen, vom Flamenco bis zur südamerikanischen und afrikanischen Musik, von der Klassik bis zur zeitgenössischen Moderne. Das experimentelle Ensemble MUNICH GUITARS ist ein Spiegel für Weltoffenheit und Interkulturalität der zeitgenössischen Musik. Explosiv-rhythmische Formen der musikalischen Improvisation erzeugen interaktive Beziehungen zwischen den einzelnen Instrumentalisten. Wesentlich ist das Schaffen einer eigenen Klangidentität, die in Zeiten von veränderten gesellschaftlichen und globalen Verhältnissen in einem subjektiven musikalischen Weltbild möglich ist.

Zur Uraufführung von Manuel Negwers afrikanischem Werk MARIMBA, das WALTER ABT & MUNICH GUITARS gewidmet ist, bieten die Solisten des Ensembles ein weiträumiges, auch tonales Panorama der vielseitigen Anwendung des unplugged acoustic sounds mit Stücken der südamerikaischen Moderne, des Nuevo Flamenco und dem Canción latina. Weiterer Schwerpunkt sind eigene Werke von Walter Abt, der bereits mit seinem Munich Guitar Orchestra Preisträger des Deutschen Orchesterwettbewerbs und Sonderpreisträger für zeitgenössische Musik war. Daneben werden Komposititonen u.a. von Mozart, Paganini, Brouwer, Barrios sowie von Al de Meola und Paco de Lucia zu hören sein.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr, Karten zum Preis von € 20 (erm. 13) sind an allen München-Ticket Verkaufsstellen erhältlich.

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Einmalig in Deutschland und erstmalig in Bayern:
Ressortübergreifende Initiative der Ministerien zur Stärkung der musikalischen Bildung

Bayerische Landeskoordinierungsstelle für Musik sammelt, vernetzt und vermittelt zukünftig Projekte der Musikbildung in Bayern und fördert musikalische Initiativen

[19.09.2011]  Der Freistaat Bayern will die musikalische Bildung stärken. Damit dies vom Kleinkind bis zum Senior gelingt, gründen das Bayerische Kultusministerium, das Bayerische Kunstministerium und das Bayerische Familienministerium gemeinsam mit dem Bayerischen Musikrat eine Bayerische Landeskoordinierungsstelle für Musik (BLKM). Diese wird zukünftig die zahlreichen Musikbildungsprojekte im Flächenstaat Bayern sammeln, vernetzen und vermitteln, damit Interessierte aller Altersklassen davon profitieren können. Darüber hinaus sollen neue Konzepte und Projekte der musikalischen Breitenbildung durch die ressortübergreifende Stelle unterstützt und verbreitet werden.

»An Schulen, in Kindertageseinrichtungen und in Vereinen ist Musik bereits in erfreulich vielen Bereichen fester Bestandteil des Alltags. Die zukünftig ressortübergreifende Zusammenarbeit macht es möglich, von der Erfahrung bereits bestehender Projekte zu profitieren und bietet den Akteuren vor Ort effektive Hilfestellung. Gleichzeitig werden der Austausch und die Koordination wertvolle Impulse für neue Projekte geben«, beschrieb Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle seine Erwartungen an die Bayerische Landeskoordinierungsstelle für Musik.

»Die neue Koordinierungsstelle für Musik wird dazu beitragen, die starken bayerischen Potentiale aus Laienmusik, professioneller Musik und außerschulischer Musikpädagogik besser mit den Ansprüchen von Kindertageseinrichtungen und Schulen zu verzahnen, und damit die musikalische Grundbildung unserer Kinder und Jugendlichen weiter verbessern. Ich danke dem Bayerischen Musikrat für seine Initiative«, führte Kunstminister Dr. Wolfgang Heubisch aus.

Die Anregung zur Gründung kam von Dr. Thomas Goppel, Präsident des Bayerischen Musikrats. Er empfiehlt, sich in der Anfangsphase auf Musikprojekte in Bayern zu konzentrieren, die die musikalische Bildung in Kindertagesstätten und Schulen fördern. »Denn unsere Kinder sind die Kulturträger der Zukunft. Doch das gelingt nur, wenn sie so früh wie möglich mit Kultur in Berührung kommen und zwar vor allem von der praktischen Seite her: sie sollen wieder singen und musizieren und über das aktive Musizieren sich, den Nächsten und ihre Umwelt erfahren«, so Dr. Thomas Goppel zur Wichtigkeit frühkindlicher musikalischer Erziehung.

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Vivaldi-Orchester wärmt den Sommer auf

Auftritte in Amerang und Altomünster begeistern die Zuschauer

[14.09.2011 • Angelika Tausch]  »Von Venedig nach Hollywood« hieß es im Juli gleich zweimal für die zahlreichen Konzertbesucher des Vivaldi-Orchesters Karlsfeld. Denn das Orchester konzertierte zunächst im wunderschönen Innenhof des Ameranger Schlosses, einen Tag später gestalteten die Laienmusiker ein OpenAir-Konzert – in nicht minder schöner Kulisse – im Klosterhof von Altomünster.

Die Vivaldis sind seit nunmehr 13 Jahren ein fester Bestandteil des Ameranger Konzertsommers. Trotz kaltem Wetter erstrahlte der Schlosshof in seiner einzigartigen Atmosphäre und so boten vor fast ausverkauftem Haus die Laienmusiker auch dieses Jahr wieder Kostproben aus dem aktuellen Programm. Ralf Hanrieder und Angelika Tausch nahmen mit einer spritzigen, lockeren Moderation das Publikum mit auf eine Reise von Venedig nach Hollywood.

Der Abend bot gleich mehrere Höhepunkte. Dem Oboenkonzert von Konrad Wölki, bei dem Inga Däubner als Solistin auf der Oboe überzeugte, folgte das Konzert G-Dur für zwei Solomandolinen und Zupforchester von Antonio Vivaldi. Die Solistinnen Brigitte Rost und Regina Maier harmonierten perfekt und erntenten von den Zuhörern tosenden Applaus.

Nach der Pause ging es nach »Hollywood«. Denn nun stand Filmmusik auf dem Programm. Bei den Melodien aus dem »Paten«, dem »Fluch der Karibik« oder »Mission Impossible« liefen bei den Zuschauern viele Bilder durch den Kopf. Mit einem grandiosen Finale verabschiedeten die Musiker ihre Besucher. Denn Jürgen Schieber schneiderte Ennio Morricones Titelmelodie des Westerns »Zwei glorreiche Halunken« den Karlsfelder Zupfmusikern auf den Leib. Die Stimmung einer Geisterstadt mit bewaffneten Cowboys und dem Geheul eines Kojoten setzte das Orchester musikalisch perfekt um.

Eingeladen vom Kulturförderkreis Altomünster konnte das Orchester am Tag darauf bei weiß-blauem Himmel und etwas wärmeren Temperaturen die XVIII. Klosterhofserenade unter freiem Himmel eröffnen und auch hier das Publikum für sich gewinnen, das die Musiker erst nach vielen Zugabe-Forderungen nach Hause gehen ließ. Und das, obwohl die Temperaturen inzwischen eher herbstlich geworden waren. Die Musik des Vivaldi-Orchesters hatte den kalten Sommer ein wenig wärmer gemacht.

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Dirigieren mit den Profis

Fortbildung für Ensembleleiter instrumental und vokal

[06.04.2011]  Der nächste Kurs Orchesterleitung des Bayerischen Musikrats startet im September 2011. Geleitet wird er von Karl Heinz Bloemeke – langjähriger Chefdirigent des Folkwang Kammerorchesters in Essen und ständiger Dirigent des Sinfonieorchesters Berlin. Regelmäßig arbeitet er mit der Nordwestdeutschen Philharmonie und dem Orchester des Nationaltheaters Mannheim und hat eine Professur im Fach Dirigieren an der Hochschule für Musik Detmold inne. Trotz dieser vielfältigen Beschäftigungen widmet er sich regelmäßig der Ausbildung von Laiendirigenten. Im Auftrag des Bayerischen Musikrats gelingt dies schon seit mehreren Jahren und immer wieder ist es für Karl Heinz Bloemeke spannend, weil laut seiner Erfahrung »die Menschen immer total anders sind«.

Interessenten können sich noch bis zum 1. August 2011 zur Teilnahme bewerben.
Mehr Informationen und ein ausführliches Interview mit Prof. Bloemeke

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Musikberufe im Wandel – Der Verein in der Schule

Arbeitstagung des Bayerischen Musikrats am 13.–14. Mai 2011

[06.04.2011]  Präsident Dr. Thomas Goppel lädt alle Vertreter und Mitglieder der Verbände unter dem Dach des Bayerischen Musikrats zu einer Arbeitstagung in die Bayerische Musikakademie Marktoberdorf ein.

Jugend macht gerne Musik, doch sie will begeistert werden. Am ehesten gelingt das in der Schule. Gerade der Ganztagsbereich bietet sich hierzu an. Doch welche Möglichkeiten hat überhaupt ein Verein, im Rahmen des Ganztagsangebotes Jugend zu erreichen? Mögliche Wege diskutieren Experten auf der Arbeitstagung des Bayerischen Musikrats. Unter dem Titel »Musikberufe und -ausbildung im Wandel« werden neben Ausbildungswegen und beruflichen Zielen in den Sparten Musikwirtschaft, Musikpädagogik und Konzertwesen auch Einsatzbereiche vorgestellt und diskutiert, die auf der Basis von Kooperationen zwischen Verein und Schule funktionieren.

Details zum Programm und Anmeldeformular

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60 Jahre im MGV »Noris Süd«

[16.02.2011 • Hella & Petra Wiedemann]  Am 01.03.1951 kam Willi Wiedemann durch seinen Freund Heinz Winter zum MGV Noris Süd. Willi bekommt als gelernter Geigenspieler eine Mandoline in die Hand gedrückt. Niemand zeigt ihm, wie man das »Ding« fachgerecht hält oder wie das Tremolo funktioniert!

Als ehrgeiziger fast 15-Jähriger schafft er es, in kurzer Zeit von der 2. Stimme in die 1. Stimme versetzt zu werden. Das Notenlesen und das Greifen auf dem Griffbrett ist er ja von der Geige her bereits gewohnt und bereitet keine Schwierigkeiten.

Am 15.03.1969 wählt man Willi Wiedemann sogar zum 2. Vorstand, den er 19 Jahre lang innehatte. In der Zeit von 1971 bis 1983 dirigierte das Orchester Herr Albert Günther. Mit Herrn Günther wuchs unser Orchester auf ein hohes Niveau – und Willi Wiedemann immer am 1. Pult und Solist! Er wird zum »Konzertmeister« ernannt. Höhepunkte seiner Solistenkarriere waren die Stücke Sonatine in C-Dur von Beethoven und die Berceuse de Jocelin – immer in Begleitung des Orchesters. Auch als Aushilfsdirigent muss er zeitweise fungieren.

Seit 1983 schwingt (mit kurzer Unterbrechung) Horst Schiller den Dirigentenstab. Im Jahr 2001 gibt Willi Wiedemann sein 1. Pult an Petra Wiedemann, die Schwiegertochter, weiter – sie ist eine würdige Nachfolgerin. In dringenden Fällen (sollte Petra auf Konzerten nicht zur Verfügung stehen) ist Willi aber immer noch zur Stelle und spielt so sicher und wie früher.

Seit 1988 ist Willi Wiedemann nun schon 1. Vorstand des MGV »Noris Süd« – das sind bis heute schon 23 Jahre. Er leitet den Verein mit Erfolg. Höhe und Tiefen hat er schon gemeistert in seiner Amtszeit. Wir wünschen ihm noch langes erfolgreiches Wirken in »seinem« Verein.

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Letzte Aktualisierung am 26.01.2012